Reise nach Tel Aviv und Jerusalem 2010 (תל
אביב + ירושלים)
Am Sonntag den 17. Oktober fuhr ich am morgen früh mit dem Zug
zum
Flughafen Zürich, um 3 Stunden vor dem Abflug den
berüchtigten Sicherheits-Check der EL-AL Airline über
mich
ergehen zulassen. Es wurde dann aber zu einem angenehmen
Gespräch
auf hebräisch mit dem Sicherheitsbeamten, der wissen
wollte, warum ich Israel besuche und sich
versicherte,
dass ich keine Bombe im Gepäck hatte. Beim Rückflug
auf dem
Ben Gurion Airport in Tel Aviv am Montag den 25. Oktober war die
Kontrolle nicht härter. Und ehrlich gesagt, gab es bei der
Kontrolle sogar Lücken, die ich jetzt nicht nennen will, damit
ich
damit keine Terroristen anlocke.
Ich hatte das Hotel über die Filiale von Hotelplan in Wil gebucht, das klappte gut. Das Hotel Armon Hayarkon
ist sauber, aber leider sind die Fenster sehr schalldurchlässig.
Trotzdem empfehlenswert. Die Fahrt vom Flughafen Ben Gurion ins
Zentrum dauert mit der Bahn etwa 30 Minuten. Die Bahnstation befindet
sich unter dem Flughafen, ähnlich wie in Zürich. Der
Fahrpreis betrug 14 Schekel (ca. 4.50 CHF). Ich versuchte vor allem mit
den Leuten auf hebräisch ins Gespräch zu kommen. Das geht gut
in kleinen Geschäften, wo man sowieso der einzige Kunde ist. Der
Kommentar zu den Hebräisch-Kenntnissen ist dann in der Regel so,
wie es im Hebräisch-Lehrbuch von Langenscheidt steht: כל
הכבוד (Kol ha kavod) , alle Achtung. In einem kleinen Buchladen bekam
ich ein Buch wesentlich billiger, als angeschrieben. Aber grosse
Buchgeschäfte sucht man vergebens, und das gilt für alle
Geschäfte: Mehr als vier Kassen im Supermarkt habe ich nirgends
gesehen, es gib sehr viele Kleinunternehmen, und das ist gut so.
Die meisten Cafes sind an lärmigen Strassen gelegen, im
Basel-Quartier ist es etwas ruhiger. Das Abendessen nahm ich einige mal
im Cafe Moviewing an der
Dizingoff-Strasse ein, freundliche Bedienung, gute Qualität,
günstiger Preis. Ein Tagesmenü mit Poulet-Schnitzel,
Kartoffelstock und Salat und Getränk kostete ca 70 Schekel + ca 10
Schekel Trinkgeld, das in Israel nie inbegriffen ist, das heisst auf
hebräisch: לא כולל שירות
Einen Tag machte ich einen geführten Ausflug nach Jerusalem mit BEIN HARIM.
Der Ausflug wurde auch in deutscher Sprache angeboten, die
Deutschkenntnisse des Führers waren aber mässig. Es war eine
Hetzerei, man musste immer achtgeben, den Führer nicht aus den
Augen zu verlieren. Gut war, dass man im Hotel abgeholt und wieder
zurück gebracht wird. Der Preis von ca. 70 CHF war angemessen. An
diesem Tag hatte es in Jerusalem 37 Grad Celsius, teilweise gibt es
deswegen rote Striche in den Filmaufnahmen, da die Elektronik die Hitze
nicht ertrug.
Am letzten Tag fuhr ich mit dem Taxi zu Flughafen, was 140.- Schekel
kostete, für 15-20 km Distanz ist das mit schweizerischen
Verhältnissen verglichen günstig. Die Taxis sind allgemein
günstig. Zum Vorteil der Touristen, zum Nachteil der Taxifahrer.
Ich hatte noch ein nettes Gespräch mit dem Taxifahrer Shuki
(email) שוקי, den ich hier gerne weiter empfehle. Auf der
Rückseite seiner Visitenkarte ist ein rührendes Gebet in
Hebräisch abgedruckt, ein Weg-Gebet, (תפילת הדרך), obwohl
sich Shuki als nicht gläubig bezeichnete.