Kommentar zum Weltgeschehen

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Schneemann (12.12.2010)
Die "gerechte" Sprache hat sich noch nicht völlig durchgesetzt. Eigentlich müsste man "Schneeperson" schreiben, so wie der Lehrer innerhalb weniger Jahre zur "Lehrperson" wurde. Aber vielleicht  ist der Schneemann gegenüber der Gender-Theorie resistenter als gegenüber die Sonne. Dann werden wir in Zukunft von solchen sprachlichen Missgeburten verschont wie: "Die Lernenden und Lehrpersonen der Partizip-Präsens-Schule haben diesen Winter zusammen eine Schneeperson gebaut".  

Advent, Advent (10.12.2010)
 Die Bündesrätinnen dürfen sich mit der Aufhebung des Inzest-Verbotes bald legal unter dem Weihnachtsbaum von ihren Söhnen ficken lassen. Und pervers sind nur die Traditionalisten, die Ewig-Gestrigen, sprich der Schreiber dieser Zeilen. Und bald wird auch der Geschlechtsverkehr mit Tieren legalisiert, insofern es nicht der "Würde" des Tieres widerspricht. Und pervers ist nur der Schreiber dieser Zeilen.

Bundesrat will Inzest zwischen Mutter und Sohn legalisieren (10.12.2010)
Es fällt nebst der Perversion dieses Ansinnens auf, dass das Gesetz nicht geschlechtsneutral ist. Denn Inzest zwischen Vater und Tochter soll nicht legalisiert werden, soweit ich der kurzen Pressemitteilung entnehmen kann. Dies passt zu dem diskriminierenden Umstand, dass alle Männer heute vor den Gerichten unter dem Generalverdacht stehen, Vergewaltigter zu sein. Es fällt auch auf, dass bei der Legalisierung diverser Perversionen in den letzten Jahren immer mehr der so genannte "freie Wille" der Betroffenen zum alleinigen Kriterium der Moral wird. Dass der menschliche Wille in Wirklichkeit durch die gesellschaftlichen Verhältnisse geformt wird, diese so genannte Freiheit ein komplexer Prozess der Interaktion ist, wird nicht reflektiert. Letztlich handelt es sich um einen Zirkelschluss: Die menschliche Freiheit soll die gesellschaftlichen Verhältnisse bestimmen, die gesellschaftlichen Verhältnisse aber prägen aber ihrerseits schon das Denken der Menschen und somit ihre Freiheit.
Unsere scheinbar fortschrittliche Gesellschaft ist dekadent, Struktur wird abgebaut und Chaos vermehrt, alles befindet sich in Auflösung. Dass zur Zeit die Pädophilie so stark verfolgt wird kommt daher, dass sich hier eine gewisse Nostalgie im Umgang mit moralischen Konzepten unserer Gesellschaft zeigt. An sich passt die Verfolgung der Pädophilie gar nicht zur gegenwärtigen Vorliebe der Gesellschaft zur Dekadenz, indem sie ihr Wertesystem so verdreht, dass das ehemalige Perverse nun den Anspruch der Ehrbarkeit erhebt, das ehemalig Ehrbare aber gehasst und verfolgt wird.

Felix Gmür wird Bischof von Basel (23.11.2010)
Felix Gmür ist ein scharfsinnig denkender Mensch, der auch im mündlichen Gespräch klare Gedanken zeichnen kann, für Zuhörer ein intellektueller Genuss. Ebenso ist der neue Bischof  sehr herzlich in seinem Zugehen auf die Menschen. Herzliche Gratulation zur Wahl, viel Kraft, Gesundheit. Ich hoffe, er verliert auch im Amt seinen Charme nicht.

Kurt Koch wird Kardinal (20.11.2010)
Der ehemalige Bischof des Bistums Basel, Kurt Koch, wurde in Rom von Papst Benedikt XVI zum Kardinal ernannt. Koch ist künftig für die Beziehungen des Vatikans zu den anderen Religionen zuständig. Herzliche Gratulation!

Torten-Attacke auf umstrittenen Bischof (07.11.2010)
Erzbischof André Léonard sagte, dass AIDS eine "immanente Gerechtigkeit" für den Missbrauch der Liebe darstellt. Wenn jemand an Gott glaubt, kann das eine Erklärung sein. Insbersondere wenn man weiss, dass sich der Erzbischof mit Hegel gefasst hat, der an einer Stelle geschrieben hatte: ".. wie böse Jungen in der Ohrfeige, die sie erhalten, sich selbst geniessen, nämlich als Ursache derselben..." (Phänomenologie des Geistes)   Mein Kommentar: "Der Bischof hat Recht" auf  Nachrichtenseite des Schweizer Fernsehens fiel der Zensur zum Opfer, worauf hin ich diesen zweiten Kommentar schrieb: "Der Bischof hat Recht, auch wenn die Zensur des SFDRS üblicherweise nur Voten zulässt, die nicht gegen ihre Ideologie verstossen, wobei sie fälschlicherweise der Ansicht sind, bei dieser Ideologie handle es sich um Ethik."

Auch Menscherechte sind von Menschen geschaffen (09.10.2010)
Wenn nun einige in den "Menschenrechten" einen absoluten Massstab sehen wollen, so verdrängen sie die Tatsache, dass auch dieses Recht durch politische Mehrheiten entstanden ist. Es sind auch nur Menschen, welche die "Menschenrechte" formuliert haben, und wenn sich Menschen im Rahmen Schweizerischer Politik irren können, so auch im Rahmen weltumgreifender Gesetzgebung. Die "Menschenrechte" haben die Funktion eines Gottes-Ersatzes in einer säkularisierten Welt übernommen.

Stehende Ovationen to the sitting Kanzler (03.10.2010)
Zu Deutsch:  Stürmischer Beifall. Unsere Sprache "driftet" d.h gleitet langsam ins Swinglish ab. Das Schlimmste aber ist, dass beim Kopieren ganzer Phrasen aus einer Fremdsprache die eigene Denkleistung der Journalisten zu kurz kommt, was indirekt auch langsam zu einer Volksverdummung führt.

Deutscher Aussenminister "heiratet" einen Mann (20.09.2010)
Keiner wundert sich. Wagt keiner mehr zu sagen, dass der König nackt dasteht? Ich denke, ich bin im falschen Film. Unsere Gesellschaft macht einen Salto Mortale. Wir haben die Privatheit erfunden, damit damit sie uns nichts angeht. Was einer privat tut, geht uns nichts an. Eine Zeitungs-Ente? Er hat doch eine Frau geheiratet? Nein, der deutsche Aussenminister hat .... Deutschland ist ein fortschrittliches Land. Der deutsche Aussenminister hat geheiratet.

Die alte Frau mit dem Hündchen (10.09.2010)
Ich hatte mich öfters über eine ältere Frau geärgert, die im Cafe ihr Hündchen neben sich auf die mit Plüsch bezogene Sitzbank zu heben pflegte. Als ich mich einmal über dieses Verhalten beschwerte, wurde sie böse und schubste mich zur Seite. Gestern sass eine junge Frau mit ihrem Hündchen auf der Schoss im Cafe, das mit Lust in die Tischkante biss, wie in einen Knochen, und diesen fiktiven Knochen auch gehörig ableckte. Ich habe auch hier die unangenehme Aufgabe übernommen, die junge Dame auf ihr unkorrektes Benehmen hinzuweisen, welche darauf hin versprach, den Tisch zu reinigen, was sie dann aber doch unterliess. Ich habe danach mit der Seviertochter gesprochen. Es sei auch für das Personal sehr unangenehm, solche Leute zurecht zu weisen. Die alte Frau komme übrigens nicht mehr. Sie sei gestorben...

Der Würgevertrag sprich AGB (10.09.2010)
Wer heute mit einer grossen Institution wie der Telecom, einem Internetprovider, aber auch mit Hausverwaltungen einen Vertrag abschliesst, bekommt mit den "allgemeinen Vertragsbedingungen" eine Liste von Forderungen, die der kleine Mann fressen muss, weil es keine Konkurrenz gibt, die weniger dick mit dem Aufstellen von Forderungen aufträgt. Ich habe beim Unterschreiben solcher Würgeverträge immer das Gefühl. soeben mein eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben, in der Hoffnung, es werde nie vollstreckt.  Die Gesetzgebung muss solchen Verträgen mit de facto asymmetrischen Rechten der Vertragsparteien dringend Schranken setzen. Denn von Vertragsfreiheit kann man nur reden, wenn jede Partei die Freiheit hat, einen Vertrag abzulehnen, ohne dabei gewaltige Nachteile und Beschwernisse in Kauf zu nehmen,

Islam füllt Glaubens-Vakuum (05.09.2010)
Der Islam breitet sich dort aus, wo das Christentum sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat und von grossen Teilen der Bevölkerung, wenn nicht bekämpft, dann dann doch mindestens nicht unterstützt wird. Im Krieg gewinnt immer die Partei, die nicht in sich zerstritten ist, sondern einmütig ihren Glauben und ihre Werte vertritt.

In existentieller Not (30.07.2010)
Jesus Christus! Auch wenn es Dich nicht gibt, hilf mir trotzdem!

Die letzte Reise eines Hanfbauern (18.07.2010)
Wir sind Erben einer Kultur, welche seit Jahrhunderten die Freiheit des Individuums als höchstes Gut proklamiert. Schauen wir uns doch bitte ehrlich die Realität an, wie weit ein Mensch innerhalb der Naturgesetze und der gesellschaftlichen Strukturen wirklich frei ist. Ganz sicher ist ein Hanfbauer im Gefängnis nicht frei, während er vorgibt sterben zu wollen. Er hat bestenfalls die Freiheit, auf der Toilette seine Notdurft zu verrichten, und danach hört seine Freiheit schnell auf. Es wirkt im Kontext dieser realen Unfreiheit grotesk, nun ein angebliches  Menschenrecht zur Selbsttötung für diesen Hanfbauern einzufordern, aufgrund seiner unbedingt zu respektierenden menschlichen Freiheit.

Papst verhaftet (29.06.2010)
Das höchste Gericht der USA spricht dem Papst die diplomatische Immunität ab. Geht der Papst nun demnächst ins Exil zu Fidel Castro in Kuba, so wie Italiens Präsident Berlusconi wohl bald Gadaffi in Libyen um Asyl bitten muss?

Für eine Kultur des geistigen Freiheit (14.06.2010)
Wenn ich eindeutig meine Gegner benenne,  bin ich deswegen nicht schon ein schlechter Mensch. Lasse Dich nicht von billigen rhetorischen Mechanismen der Schwarz-Weiss-Malerei übertölpeln.  Ich bekenne mich zum Christentum, zum Humanismus, zur Aufklärung und habe sogar für viele sozialistische Anliegen grosse Sympathie. Doch wo systematisch die Entwicklung der Menschen zur Freiheit im Handeln und Denken behindert wird,  wo kleine schwul-feministische Kampfeinheiten das Denken der Menschen mit totalitärer Spachkontrolle kontrollieren wollen, da ist jeder frei denkende Mensch zu energischem Widerstand verpflichtet. Eine der totalitären Methoden besteht darin, für die eigene Interessengruppe extensiv die Opfer-Position zu belegen und den Gegner auf den Platz des bösen Täters zu fixieren. Ein billiger Trick, den auch Hitler angewendet hat, als er 1939 Deutschland als Opfer eines angeblichen polnischen Angriffs inszenierte und daraus die Legitimation ableitete, in Polen einzumarschieren. Heute marschieren die Schwulen in das Gebiet der Familien ein und die FeministInnen in das Gebiet der Kultur und Sprache, welches sie wie die Wildsau im Kartoffelacker umpflügen und von allen Erinnerungen an eine von Ihnen gehasste Männlichkeit "reinigen" wollen.

Gleichstellung oder Gleichschaltung? (13.06.2010)
Wehrt Euch, solange die freie Rede noch möglich ist, solange noch nicht mit Hilfe der Gleichschaltungs-Ideologie den Kinder in der Schule eine verdrehte parteiische Wahrheit gelehrt wird. Wehrt Euch, bevor den anständigen Bürgern von den Schwulen, Feministen und Anti-Rassismus-Surfern die Zunge endgültig abgeschnitten wird. Denn wenn die Sprache in unserem Land endgültig staatlicher Zensur unterworfen sein wird, dann wird dieses Land ein totalitärer Staat sein, ein Frömmler- und Moralisten-Staat, ärger als Deutschland unter Hitler, denn die Lüge und das Unrecht wird als Normalität erscheinen und den Leuten verborgen bleiben.

Heuchler,  Besserwisser und Weiberherrschaft (11.06.2010)
Mir ist ein stolzer Feind lieber als die honigsüssen Friedenstauben, die unermüdlich die Leute mit ihren Ideologien versüssen wollen, bis sie durch diese Süsse ganz vergiftet sind.  Sie sind unermüdlich auf der Suche nach sogenannten Diskriminierungen, und möchten am liebsten die anständigen Bürger in Umerziehungslager schicken, wo man ihnen den "gerechten"  geschlechtsneutralen"  Umgang mit der Sprache und andere "politische Korrektheiten" nahebringen würde.  Es ist wieder eine günstige Zeit, sich mit Friedrich Nietzsche zu befassen.

Die Rechtlosigkeit der Ungeborenen: Ein Menschenrecht? (08.06.2010)
Es ist kaum zu glauben, aber das Töten lebender Kinder, solange sie sich innerhalb der Gebärmutter befinden, wird nicht nur toleriert, sondern als Menschenrecht der Frau bezeichnet. Wie lange wird wohl der Begriff  "Menschenrechtenoch mit Gold aufgewogen werden und als Referenzgrösse der Ethik geachtet werden? Wann wird endlich jeder anständige Mensch verächtlich auf den Boden spucken, sobald ihn jemand mit diesem schalen Begriff belehren will.

Burka und Nacktwandern - Auswüchse individueller Freiheit (06.06.2010)
In der europäischen Kultur wurde der individuellen Freiheit im  Laufe der Geschichte immer mehr Bedeutung beigemessen. Die Menschen dieser Kultur betrachten oft die Welt nur noch der Perspektive der eigenen Freiheit. Und so, wie sie im Supermarkt die Freiheit haben, dieses oder jenes Produkt zu wählen, meinen sie auch die Freiheit zu haben, ihre eigene Kultur wählen zu dürfen. Und wenn junge Mädchen, in einer freiheitlichen Kultur aufgewachsen, im Facebook die Abschaffung dieser Freiheit fordern, dann macht in diesem Moment die Kultur der Freiheit einen "Salto mortale", schlägt von der Freiheit in Unfreiheit um. Menschen brauchen im öffentlichen Raum Regeln, die für alle gelten, hier muss die individuelle Wahlfreiheit beschränkt werden.  Im selben Raum können nicht gleichzeitig die Regeln mehrerer Kulturen gelten, falls diese sich widersprechen, so wie wir auf den Strassen auch nicht wählen können, ob wir den Links-Verkehr oder den Rechts-Verkehr bevorzugen. 

Unnötiger Streit (05.06.2010)
Wer glaubt, dass man sich mit Stichworten, Schlagworten verständigen kann, wer nicht bereit und fähig ist, selber Gedanken zu entfalten und sich auf die Entfaltung von Gedanken seiner Gesprächspartner einzulassen, verkürzt den Umfang seiner Wahrnehmung auf den Umfang seiner Vorurteile. Er glaubt seinen Gesprächspartner gut zu verstehen, regt sich vielleicht über dessen "falsche Gedanken" auf. Dabei projiziert er bloss eigene verkürzte Gedanken auf den Gesprächspartner.  
Der andere Mensch als Ganzer stellt die Wirklichkeit dar, und jedes einzelne seiner Worte  ist nur zu verstehen  in der Komplexität seiner geistigen, körperlichen, räumlichen und zeitlichen Beziehung zur Welt..

Diskriminierende Schweizer Wappen (30.05.2010)
Muslime fordern, Sankt Fridolin aus dem Glarner Wappen zu entfernen. Dieser stelle eine Diskriminierung der Moslems dar. Langfristig sei auch das Schweizer Kreuz nicht mehr tragbar. Klagen an den Menschenrechts-Gerichtshof seien eingereicht worden.

Biedermann und die Brandstifter (30.05.2010)
Die Gastfreundschaft gegenüber fremden Kulturen, Religionen und Werten darf nicht soweit gehen, dass der Gast die Herrschaft über das Haus des Gastgebers an sich reisst,  den Erbauer des Hauses vertreibt, das bestehende Haus abfackelt , an dessen Stelle ein Haus nach seinem Geschmack errichtet und  nun selber eine Herrschaft ausübt, in welcher das Wort "Toleranz" ein Fremdwort ist.

Die Homophobie vor der Homosexualität (16.05.2010)
Morgen vor 20 Jahren hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten gestrichen. Vor diesem Zeitpunkt waren viele Entscheide der WHO nicht wissenschaftlich fundiert, sondern bloss das Spiegelbild der gesellschaftlichen Machtverhältnisse.

Gadaffi und die Schweizerische Sterbehilfe (01.05.2010)
Der Mann hat einen sechsten Sinn und schon einige Bomben-Attentate überlebt. Aber wie einfach in Zürich Leute legal umgebracht werden können, kommt doch auch diesem Branchenkenner des Todesgeschäftes seltsam vor.

Menschenrechte (01.05.2010)
Eine Anfrage an die Gerichte: "Ist jede Kritik an den Schwulen & Wespen eine Menschenrechts-Verletzung?"

Endstation Hundefriedhof (25.02.2010)
Der Begriff "Tieranwalt" suggeriert, das Tier sei Mitglied der menschlichen Rechtsgemeinschaft und brauche, wie manchmal Menschen auch, einen Fürsprecher oder Anwalt. Besser würde man von einem Tierschutz-Beauftragten reden.
Das Tier ist zwar keine Sache, wie zB ein Stein. Es nimmt aber auch nicht teil am Menschsein, welches sich nicht nur quantitativ, sondern qualitativ vom Tiersein unterscheidet. Was aus rein biologischer Perpektive gleich scheint, ist doch aus der Perspektive des Rechtes, der Kultur und der Theologie verschieden. Mensch und Tier haben zwar die Gemeinsamkeit, Geschöpfe Gottes zu sein. Aber die Tiere sind den Menschen untergeordnet (Gen 1,26), und der Mensch wurde nach dem Abbild Gottes geschaffen, was von den Tieren nicht gesagt wurde. Und wenn Jesus sagte, "liebe deine Nächsten wie dich selbst", so sind mit den "Nächsten" nicht die Hunde und Katzen gemeint. Hüten wir uns davor, Hunde mit Menschen und Menschen mit Hunden zu verwechseln..

Es geht bergab (23.01.2010)
Die einen fahren bergab auf den Skiern und sind gesund,  bei mir geht die Gesundheit bergab und witzig bin ich bloss,  um mein Elend nicht völlig auf der Weltbühne zu enthüllen.
Es ist für viele Menschen einfacher, die Sterbehilfe zu fordern und fördern als mit wachem Auge und starkem Arm Menschen in Not beizustehen, da der kranke Mensch nicht in den Glanzprospekt der perfekten Gesellschaft passt. Und viele stehen wohl auch selber an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit und haben keine überschüssige Kraft, anderen zu helfen. Das ist die Kehrseite einer Gesellschaft, in welcher die individuelle Unabhängigkeit und Freiheit von gesellschaftlicher Bindung an erster Stelle steht. Diese Unabhängigkeit kann sich schnell  in  Hilflosigkeit verwandeln und die Unabhängigkeit in Verlassenheit.
 

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