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Kommentar zum Weltgeschehen
Wird gelegentlich weitergeführt.
Endstation Hundefriedhof (25.02.2010)
Der Begriff "Tieranwalt" suggeriert, das Tier sei Mitglied der
menschlichen Rechtsgemeinschaft und brauche, wie manchmal Menschen
auch, einen Fürsprecher oder Anwalt. Besser würde man von
einem Tierschutz-Beauftragten reden.
Das Tier ist zwar keine Sache, wie zB ein Stein. Es nimmt aber auch
nicht teil am Menschsein, welches sich nicht nur quantitativ, sondern
qualitativ vom Tiersein unterscheidet. Was aus rein biologischer
Perpektive gleich scheint, ist doch aus der Perspektive des Rechtes,
der Kultur und der Theologie verschieden. Mensch und Tier haben zwar
die Gemeinsamkeit, Geschöpfe Gottes zu sein. Aber die Tiere sind
den Menschen untergeordnet (Gen 1,26), und der Mensch wurde nach dem
Abbild Gottes geschaffen, was von den Tieren nicht gesagt wurde. Und
wenn Jesus sagte, "liebe deine Nächsten wie dich selbst", so sind
mit den "Nächsten" nicht die Hunde und Katzen gemeint. Hüten
wir uns davor, Hunde mit Menschen und Menschen mit Hunden zu
verwechseln..
Es geht bergab (23.01.2010)
Die einen fahren bergab auf den Skiern und sind gesund, bei mir
geht die Gesundheit bergab und witzig bin ich bloss, um mein
Elend nicht völlig auf der Weltbühne zu enthüllen.
Es ist für viele Menschen einfacher, die Sterbehilfe zu fordern
und fördern als mit wachem Auge und starkem Arm Menschen in Not
beizustehen, da der kranke Mensch nicht in den Glanzprospekt der
perfekten Gesellschaft passt. Und viele stehen wohl auch selber an der
Grenze ihrer Leistungsfähigkeit und haben keine
überschüssige Kraft, anderen zu helfen. Das ist die Kehrseite
einer Gesellschaft, in welcher die individuelle Unabhängigkeit und
Freiheit von gesellschaftlicher Bindung an erster Stelle steht. Diese
Unabhängigkeit kann sich schnell in
Hilflosigkeit verwandeln und die Unabhängigkeit in
Verlassenheit.
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