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Kommentar zum Weltgeschehen

Wird gelegentlich weitergeführt.

Islam füllt Glaubens-Vakuum (05.09.2010)
Der Islam breitet sich dort aus, wo das Christentum sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat und von grossen Teilen der Bevölkerung, wenn nicht bekämpft, dann dann doch mindestens nicht unterstützt wird. Im Krieg gewinnt immer die Partei, die nicht in sich zerstritten ist, sondern einmütig ihren Glauben und ihre Werte vertritt.

In existentieller Not (30.07.2010)
Jesus Christus! Auch wenn es Dich nicht gibt, hilf mir trotzdem!

Die letzte Reise eines Hanfbauern (18.07.2010)
Wir sind Erben einer Kultur, welche seit Jahrhunderten die Freiheit des Individuums als höchstes Gut proklamiert. Schauen wir uns doch bitte ehrlich die Realität an, wie weit ein Mensch innerhalb der Naturgesetze und der gesellschaftlichen Strukturen wirklich frei ist. Ganz sicher ist ein Hanfbauer im Gefängnis nicht frei, während er vorgibt sterben zu wollen. Er hat bestenfalls die Freiheit, auf der Toilette seine Notdurft zu verrichten, und danach hört seine Freiheit schnell auf. Es wirkt im Kontext dieser realen Unfreiheit grotesk, nun ein angebliches  Menschenrecht zur Selbsttötung für diesen Hanfbauern einzufordern, aufgrund seiner unbedingt zu respektierenden menschlichen Freiheit.

Papst verhaftet (29.06.2010)
Das höchste Gericht der USA spricht dem Papst die diplomatische Immunität ab. Geht der Papst nun demnächst ins Exil zu Fidel Castro in Kuba, so wie Italiens Präsident Berlusconi wohl bald Gadaffi in Libyen um Asyl bitten muss?

Für eine Kultur des geistigen Freiheit (14.06.2010)
Wenn ich eindeutig meine Gegner benenne,  bin ich deswegen nicht schon ein schlechter Mensch. Lasse Dich nicht von billigen rhetorischen Mechanismen der Schwarz-Weiss-Malerei übertölpeln.  Ich bekenne mich zum Christentum, zum Humanismus, zur Aufklärung und habe sogar für viele sozialistische Anliegen grosse Sympathie. Doch wo systematisch die Entwicklung der Menschen zur Freiheit im Handeln und Denken behindert wird,  wo kleine schwul-feministische Kampfeinheiten das Denken der Menschen mit totalitärer Spachkontrolle kontrollieren wollen, das ist jeder frei denkende Mensch zu energischem Widerstand verpflichtet. Eine der totalitären Methoden besteht darin, für die eigene Interessengruppe extensiv die Opfer-Position zu belegen und den Gegner auf den Platz des bösen Täters zu fixieren. Ein billiger Trick, den auch Hitler angewendet hat, als er 1939 Deutschland als Opfer eines angeblichen polnischen Angriffs inszenierte und daraus die Legitimation ableitete, in Polen einzumarschieren. Heute marschieren die Schwulen in das Gebiet der Familien ein und die FeministInnen in das Gebiet der Kultur und Sprache, welches sie wie die Wildsau im Kartoffelacker umpflügen und von allen Erinnerungen an eine von Ihnen gehasste Männlichkeit "reinigen" wollen.

Gleichstellung oder Gleichschaltung? (13.06.2010)
Wehrt Euch, solange die freie Rede noch möglich ist, solange noch nicht mit Hilfe der Gleichschaltungs-Ideologie den Kinder in der Schule eine verdrehte parteiische Wahrheit gelehrt wird. Wehrt Euch, bevor den anständigen Bürgern von den Schwulen, Feministen und Anti-Rassismus-Surfern die Zunge endgültig abgeschnitten wird. Denn wenn die Sprache in unserem Land endgültig staatlicher Zensur unterworfen sein wird, dann wird dieses Land ein totalitärer Staat sein, ein Frömmler- und Moralisten-Staat, ärger als Deutschland unter Hitler, denn die Lüge und das Unrecht wird als Normalität erscheinen und den Leuten verborgen bleiben.

Heuchler,  Besserwisser und Weiberherrschaft (11.06.2010)
Mir ist ein stolzer Feind lieber als die honigsüssen Friedenstauben, die unermüdlich die Leute mit ihren Ideologien versüssen wollen, bis sie durch diese Süsse ganz vergiftet sind.  Sie sind unermüdlich auf der Suche nach sogenannten Diskriminierungen, und möchten am liebsten die anständigen Bürger in Umerziehungslager schicken, wo man ihnen den "gerechten"  geschlechtsneutralen"  Umgang mit der Sprache und andere "politische Korrektheiten" nahebringen würde.  Es ist wieder eine günstige Zeit, sich mit Friedrich Nietzsche zu befassen.

Die Rechtlosigkeit der Ungeborenen: Ein Menschenrecht? (08.06.2010)
Es ist kaum zu glauben, aber das Töten lebender Kinder, solange sie sich innerhalb der Gebärmutter befinden, wird nicht nur toleriert, sondern als Menschenrecht der Frau bezeichnet. Wie lange wird wohl der Begriff  "Menschenrechtenoch mit Gold aufgewogen werden und als Referenzgrösse der Ethik geachtet werden? Wann wird endlich jeder anständige Mensch verächtlich auf den Boden spucken, sobald ihn jemand mit diesem schalen Begriff belehren will.

Burka und Nacktwandern - Auswüchse individueller Freiheit (06.06.2010)
In der europäischen Kultur wurde der individuellen Freiheit im  Laufe der Geschichte immer mehr Bedeutung beigemessen. Die Menschen dieser Kultur betrachten oft die Welt nur noch der Perspektive der eigenen Freiheit. Und so, wie sie im Supermarkt die Freiheit haben, dieses oder jenes Produkt zu wählen, meinen sie auch die Freiheit zu haben, ihre eigene Kultur wählen zu dürfen. Und wenn junge Mädchen, in einer freiheitlichen Kultur aufgewachsen, im Facebook die Abschaffung dieser Freiheit fordern, dann macht in diesem Moment die Kultur der Freiheit einen "Salto mortale", schlägt von der Freiheit in Unfreiheit um. Menschen brauchen im öffentlichen Raum Regeln, die für alle gelten, hier muss die individuelle Wahlfreiheit beschränkt werden.  Im selben Raum können nicht gleichzeitig die Regeln mehrerer Kulturen gelten, falls diese sich widersprechen, so wie wir auf den Strassen auch nicht wählen können, ob wir den Links-Verkehr oder den Rechts-Verkehr bevorzugen. 

Unnötiger Streit (05.06.2010)
Wer glaubt, dass man sich mit Stichworten, Schlagworten verständigen kann, wer nicht bereit und fähig ist, selber Gedanken zu entfalten und sich auf die Entfaltung von Gedanken seiner Gesprächspartner einzulassen, verkürzt den Umfang seiner Wahrnehmung auf den Umfang seiner Vorurteile. Er glaubt seinen Gesprächspartner gut zu verstehen, regt sich vielleicht über dessen "falsche Gedanken" auf. Dabei projiziert er bloss eigene verkürzte Gedanken auf den Gesprächspartner.  
Der andere Mensch als Ganzer stellt die Wirklichkeit dar, und jedes einzelne seiner Worte  ist nur zu verstehen  in der Komplexität seiner geistigen, körperlichen, räumlichen und zeitlichen Beziehung zur Welt..

Diskriminierende Schweizer Wappen (30.05.2010)
Muslime fordern, Sankt Fridolin aus dem Glarner Wappen zu entfernen. Dieser stelle eine Diskriminierung der Moslems dar. Langfristig sei auch das Schweizer Kreuz nicht mehr tragbar. Klagen an den Menschenrechts-Gerichtshof seien eingereicht worden.

Biedermann und die Brandstifter (30.05.2010)
Die Gastfreundschaft gegenüber fremden Kulturen, Religionen und Werten darf nicht soweit gehen, dass der Gast die Herrschaft über das Haus des Gastgebers an sich reisst,  den Erbauer des Hauses vertreibt, das bestehende Haus abfackelt , an dessen Stelle ein Haus nach seinem Geschmack errichtet und  nun selber eine Herrschaft ausübt, in welcher das Wort "Toleranz" ein Fremdwort ist.

Die Homophobie vor der Homosexualität (16.05.2010)
Morgen vor 20 Jahren hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten gestrichen. Vor diesem Zeitpunkt waren viele Entscheide der WHO nicht wissenschaftlich fundiert, sondern bloss das Spiegelbild der gesellschaftlichen Machtverhältnisse.

Gadaffi und die Schweizerische Sterbehilfe (01.05.2010)
Der Mann hat einen sechsten Sinn und schon einige Bomben-Attentate überlebt. Aber wie einfach in Zürich Leute legal umgebracht werden können, kommt doch auch diesem Branchenkenner des Todesgeschäftes seltsam vor.

Menschenrechte (01.05.2010)
Eine Anfrage an die Gerichte: "Ist jede Kritik an den Schwulen & Wespen eine Menschenrechts-Verletzung?"

Endstation Hundefriedhof (25.02.2010)
Der Begriff "Tieranwalt" suggeriert, das Tier sei Mitglied der menschlichen Rechtsgemeinschaft und brauche, wie manchmal Menschen auch, einen Fürsprecher oder Anwalt. Besser würde man von einem Tierschutz-Beauftragten reden.
Das Tier ist zwar keine Sache, wie zB ein Stein. Es nimmt aber auch nicht teil am Menschsein, welches sich nicht nur quantitativ, sondern qualitativ vom Tiersein unterscheidet. Was aus rein biologischer Perpektive gleich scheint, ist doch aus der Perspektive des Rechtes, der Kultur und der Theologie verschieden. Mensch und Tier haben zwar die Gemeinsamkeit, Geschöpfe Gottes zu sein. Aber die Tiere sind den Menschen untergeordnet (Gen 1,26), und der Mensch wurde nach dem Abbild Gottes geschaffen, was von den Tieren nicht gesagt wurde. Und wenn Jesus sagte, "liebe deine Nächsten wie dich selbst", so sind mit den "Nächsten" nicht die Hunde und Katzen gemeint. Hüten wir uns davor, Hunde mit Menschen und Menschen mit Hunden zu verwechseln..

Es geht bergab (23.01.2010)
Die einen fahren bergab auf den Skiern und sind gesund,  bei mir geht die Gesundheit bergab und witzig bin ich bloss,  um mein Elend nicht völlig auf der Weltbühne zu enthüllen.
Es ist für viele Menschen einfacher, die Sterbehilfe zu fordern und fördern als mit wachem Auge und starkem Arm Menschen in Not beizustehen, da der kranke Mensch nicht in den Glanzprospekt der perfekten Gesellschaft passt. Und viele stehen wohl auch selber an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit und haben keine überschüssige Kraft, anderen zu helfen. Das ist die Kehrseite einer Gesellschaft, in welcher die individuelle Unabhängigkeit und Freiheit von gesellschaftlicher Bindung an erster Stelle steht. Diese Unabhängigkeit kann sich schnell  in  Hilflosigkeit verwandeln und die Unabhängigkeit in Verlassenheit.


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